Das Riesenrad im Wiener Prater ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Wien. Der Prater erfüllt mehrere Funktionen: Er ist Parkanlage, Vergnügungspark und Touristenattraktion. Der eigentliche Prater ist eine große Parkanlage im 2. Bezirk, die auch heute noch zum Großteil aus Aulandschaft besteht. Die Prater Hauptallee ist über vier Kilometer lang und führt vom Praterstern zum Lusthaus. Radfahrer, Jogger und Fußgänger genießen den Schatten der Kastanienbäume der Prater-Allee.
Wird vom Prater gesprochen, wird aber meist nicht der gesamte Park gemeint, sondern der Vergnügungspark, der sogenannte „Wurstelprater“. Dieser befindet sich im Westen des eigentlichen Praters und macht nur einen kleinen Teil der gesamten Prater-Landschaft aus. Der Name kommt wahrscheinlich vom lateinischen 'pratum' für Wiese.
Heute befinden sich zahlreiche Schausteller und Unterhaltungsbetriebe mit Geisterbahnen, Achterbahnen, Ringelspielen, Automaten und Spiegelkabinett im Wurstelprater. Die größte Attraktion ist aber zweifellos das Riesenrad.
Das Wiener Riesenrad wurde 1897 errichtet. Anlass dafür war die Feier des 50. Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. Damals war das Riesenrad das größte der Welt. Es hat einen Durchmesser von knapp 61 Meter. Der höchste Punkt liegt 64,75m über dem Boden, der Ausblick über Wien ist dementsprechend gut.
