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Stephansdom, Wahrzeichen Wiens

Der Stephansdom ist das Wahrzeichen der Stadt Wien. Von den Wienern wird er gerne „Steffl“ genannt. Der Dom ist 107m lang, 34m breit, der Hauptturm ist 136,4m hoch. Die Kirche wurde – in kleinerer Form – 1147 fertig gestellt, die Anfänge gehen auf das Jahr 1137 zurück. Immer wieder wurde der Stephansdom erweitert, vergrößert und umgebaut.

Eine der Besonderheiten des Stephansdoms ist sein Dach. Es ist mit ca. 230.000 Dachziegeln in zehn Farbtönen bedeckt. Neben dem markanten Zick-zack-Muster befinden sich auf der Südseite das Wappen von Kaiser Franz I. und auf der Nordseite das Wappen der Stadt Wien und der Republik Österreich.

Im Hauptturm kann man bis auf 72m des Turmes hoch gehen. Der Ausblick von dieser Stelle aus über die Stadt Wien ist einmalig.

Das Hauptportal ('Riesentor') auf der westlichen Seite des Stephansdoms ist im romanischen Stil gebaut. Die Figuren am und um das Portal stellen Apostel, Heilige und nicht eindeutig zu deutende Szenen dar. Die seitlichen Tore des Stephansdoms sind im gotischen Stil: das Singer- und das Bischofstor.

Auch das Innere des Stephansdoms beeindruckt: der Hauptaltar im Stil des Frühbarock, die Seitenschiffe, die Höhe des Hauptschiffes, die Orgel und die Pummerin – man kommt aus dem Staunen kaum heraus. Die Pummerin ist die größte Glocke Österreichs und die drittgrößte Glocke Europas. Sie wird zu Silvester/Neujahr und an hohen katholischen Feiertagen geläutet. Ihr Durchmesser beträgt 314 cm.

 

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